Ist mein Umzug steuerlich absetzbar?

Wenn Sie aus beruflichen Gründen umziehen können Sie in ihrer nächsten Steuererklärung einiges an Umzugskosten absetzen. Es ist dann beispielsweise möglich im Antrag auf Lohnsteuer-Jahresausgleich den Umzug als Werbungskosten geltend zu machen. Die wichtigsten Tipps und Tricks haben unsere Experten für Sie in diesem Artikel gesammelt.

Daniel Brandhorst von der Zahlmann Klose Nolting Steuerberatungsgesellschaft:

daniel-brandhorst-zahlmann-steuerberater_klein_hochOb das Finanzamt Umzugskosten als Werbungskosten oder Betriebsausgaben anerkennt, hängt davon ab, ob der Wohnungswechsel privat oder aber durch die berufliche Tätigkeit veranlasst ist. Eine berufliche Veranlassung ist nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs gegeben, wenn sich die Fahrtzeit zur Arbeitsstätte für Hin- und Rückweg durch den Umzug um mindestens eine Stunde verkürzt.

Wenn aus beruflichen Gründen die Wohnung gewechselt wird, kann der Steuerzahler aus Vereinfachungskosten eine Pauschale für seine Umzugsauslagen geltend machen.  Der Pauschalbetrag beträgt ab dem 01.03.2015 1.460 € für Verheiratete und 730 € für Ledige. Er erhöht sich pro Kind um 322 €. Mit der Pauschale sind unter anderem der Anbau und Anschluss von Elektrogeräten, die Umschreibung des Personalausweises, die Anschaffung neuer Kfz-Kennzeichen und die Aufwendungen für Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung abgegolten. Der Betrag richtet sich nach dem  Bundesumzugskostengesetz und wird laufend an die steigenden Lebenshaltungskosten angepasst. Wenn die nachgewiesenen tatsächlichen Kosten höher sind, können diese angegeben werden.

Neben der Pauschale können auch tatsächliche Kosten erklärt werden. Hier wird das Finanzamt aber regelmäßig auf die Vorlage der entsprechenden Belege und Nachweise bestehen. Folgende Aufwendungen kommen in Betracht:

  1. Die Kosten für die Beförderung von Einrichtungsgegenständen. Ob dafür ein Spediteur beauftragt wird oder Freunden und Verwandten eine Entschädigung gezahlt wird, ist unerheblich.
  2. Die Fahrtkosten bei der Wohnungssuche und im Rahmen des Umzugs (0,30 € je gefahrenen Kilometer).
  3. Die Übernachtungsgelder sowie die Verpflegungskosten (aber jeweils für höchstens zwei Reisetage und zwei Aufenthaltstage).
  4. Die Maklergebühren für die Vermittlung der neuen Wohnung.
  5. Die Mietentschädigungen für die alte Wohnung bis zu dem Zeitpunkt, zu dem das Mietverhältnis frühestens gelöst werden kann.

Wenn der Arbeitgeber die Umzugskosten (ganz oder zum Teil) übernimmt, scheidet natürlich insoweit die Geltendmachung der Aufwendungen aus. Da die Erstattung von Umzugskosten nach dem Einkommensteuergesetz steuer- und sozialversicherungsfrei möglich ist, lohnt es sich im Unternehmen nach der Möglichkeit einer Kostenbeteiligung zu fragen.

Doch auch wer aus privaten Gründen umzieht, geht vielleicht nicht völlig leer aus: Wenn ein Umzugsunternehmen beauftragt wird, erstattet der Fiskus 20% der angefallenen Arbeitskosten, da es sich um eine sogenannte haushaltsnahe Dienstleistung handelt.  Voraussetzung ist allerdings, dass eine Rechnung vorliegt und die Zahlung nicht in bar erfolgt.

Roland Wons von der Connex Steuer- und Wirtschaftsberatung:

roland-wons-connexDie guten Nachricht zuerst, Umzugskosten können in der Steuererklärung geltend gemacht werden – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

So können Umzugskosten nur von denjenigen geltend gemacht werden, die die Umzugskosten bezahlt haben und auch selbst umgezogen sind. Das bedeutet, dass Dritte (z.B. Eltern, Großeltern), die die Umzugskosten bezahlen, jedoch nicht selbst umziehen, keine Umzugskosten in der Steuererklärung ansetzen können.

Zudem hat der steuerlich begünstigte Wohnungswechsel zwingend aus beruflichem oder geschäftlichem Anlass zu erfolgen. Nur so ist der Zusammenhang mit den Einkünften aus der Steuererklärung gegeben. Ein Wohnungswechsel ist beruflich veranlasst wenn:

  • durch ihn sich die Dauer der täglichen Hin- und Rückfahrt insgesamt wenigstens zeitweise um mindestens eine Stunde ermäßigt und eine Minderung der Entfernung zwischen Wohnung und Tätigkeitsstätte eintritt sowie die verbleibende Wegezeit im Berufsverkehr als normal angesehen werden kann. Es ist nicht erforderlich, dass der Wohnungswechsel mit einem Wohnortwechsel oder mit einem Arbeitsplatzwechsel verbunden ist,
  • er im ganz überwiegenden betrieblichen Interesse des Arbeitgebers durchgeführt wird, insbesondere beim Beziehen oder Räumen einer Dienstwohnung, die aus betrieblichen Gründen bestimmten Arbeitnehmern vorbehalten ist, um z. B. deren jederzeitige Einsatzmöglichkeit zu gewährleisten,
  • er aus Anlass der erstmaligen Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit, des Wechsels des Arbeitgebers oder im Zusammenhang mit einer Versetzung durchgeführt wird oder
  • der eigene Hausstand zur Beendigung einer doppelten Haushaltsführung an den Beschäftigungsort verlegt wird.

Private Motive für die Auswahl der neuen Wohnung sind grundsätzlich unbeachtlich. 

Welche Kosten können geltend gemacht werden?

Das Gute zuerst: Es gibt einen Pauschbetrag für sonstige Umzugskosten in Höhe von 1.460 € (Verheiratete) bzw. 730 € (Ledige), wenn keine höheren Kosten nachgewiesen werden. Zu den sonstigen Umzugskosten zählen:

  • Anbau und Anschluss von Elektrogeräten, Öfen etc.
  • Ab- und Aufbau von Antennen und Satellitenanlagen
  • außertarifliche Zuwendungen an das Umzugspersonal (Trinkgelder)
  • Umschreibung Personalausweis
  • Anschaffung Kfz-Kennzeichen
Thomas Haerle von der RTS Steuerberatungsgesellschaft KG:

thomas-haerle-rtsDie Frage, wann und welche Aufwendungen für einen Umzug steuerlich abzugsfähig sind, beschäftigen Arbeitnehmer im Alltag permanent. Sofern der Umzug beruflich veranlasst und nicht vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet worden ist, sind die damit in Zusammenhang stehenden Kosten grundsätzlich Werbungskosten für den umziehenden Arbeitnehmer.

Aufwendungen wie bspw. Reisekosten zur neuen Wohnung, Maklergebühren oder die Beauftragung eines Umzugsunternehmens können in voller Höhe als Werbungskosten geltend gemacht werden. Zu beachten ist allerdings, dass die Maklergebühr lediglich für die Vermittlung einer Mietwohnung berücksichtigungsfähig ist, nicht dagegen für die Vermittlung eines vom Arbeitnehmer erworbenen Einfamilienhauses oder einer Etagenwohnung. Hinsichtlich der Besichtigung einer Wohnung besteht ein Werbungskostenabzug für zwei Strecken (Hin- und Rückfahrt) einer Person oder einer Reise (Hinfahrt) von zwei Personen. Der Werbungskostenabzug beinhaltet dabei, neben den Fahrtkosten, auch Tage- sowie Übernachtungsgeld.

Beispiel: Max Mustermann zieht von A nach B. Dabei ist er mehr als

  • 8 Stunden unterwegs z.B. für die Besichtigung oder die Wohnungsübergabe. Er kann nun einen Verpflegungspauschbetrag von € 12,00 geltend machen.
  • 24 Stunden unterwegs: er kann nun einen Verpflegungspauschbetrag von € 24,00 geltend machen.

Für seine Fahrt von 100 km (Gesamtstrecke) kann er € 0,30 für jeden gefahrenen Kilometer absetzen.

Fallen im Zusammenhang mit dem Umzug selbst Reisekosten für den Arbeitnehmer an, gelten die Grundsätze der Reisekostenabrechnung entsprechend. Daraus resultiert, dass Fahrtkosten, Verpflegungsmehraufwendungen (in Höhe der gesetzlichen Pauschalbeträge) sowie ggf. Übernachtungskosten als Werbungskosten in Abzug gebracht werden können.

Des Weiteren existieren Pauschalvergütungen für sonstige Umzugsauslagen. Diese bestehen z.B. aus den Aufwendungen für den Einbau von Küchen/Öfen oder Mietausfallentschädigungen. Der Pauschalbetrag für die sonstigen Umzugsauslagen beträgt ab dem 01.03.2015 1.460 €. Soweit höhere Kosten durch den Arbeitnehmer nachgewiesen werden, können diese angesetzt werden. Aus dem Umzug resultierende Unterrichtskosten können ab dem 01.03.2015 in Höhe von 1.841 € je Kind pauschal geltend gemacht werden.

Ein berufsbedingter Umzug setzt wiederum voraus, dass die berufliche Veranlassung des Wohnungswechsels eindeutig im Vordergrund steht. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn eine erhebliche Verkürzung der Wegezeiten für Hin- und Rückfahrt (1 Stunde) vorliegt. Eine berufliche Veranlassung des Umzugs ist allerdings auch anerkannt, wenn die arbeitstägliche Fahrtzeit zwar nicht um mindestens 1 Stunde verringert wird, jedoch die Arbeitsstätte künftig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß erreicht werden kann. Weitere Kriterien wie bspw. die Versetzung des Arbeitnehmers oder der Auszug aus einer Dienstwohnung weisen ebenfalls auf eine berufliche Veranlassung hin.

Soweit jedoch die Umzugskosten privat veranlasst sind und somit keine Werbungskosten vorliegen, können diese Aufwendungen als haushaltsnahe Dienstleistungen i.S.d. § 35a EStG berücksichtigt werden. Begünstigt sind allerdings nur die durch den privat bedingten Umzug entstandenen Arbeitskosten (z.B. für ein Umzugsunternehmen). Als Nachweis für die Inanspruchnahme der steuerlichen Vergünstigung sind eine Rechnung (z.B. des Umzugsunternehmens) sowie der damit in Zusammenhang stehende Zahlungseingang erforderlich.

Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass zwingend zwischen einem beruflichen bzw. privat bedingten Umzug zu unterscheiden ist, da im ersten Fall ein Werbungskostenabzug grundsätzlich möglich ist, während im zweiten Fall die Umzugskosten eingeschränkt als haushaltsnahe Dienstleistungen abzugsfähig sind. Da mit jedem Umzug unterschiedliche Aufwendungen ausgelöst werden können, ist die Sachlage von Fall zu Fall so unterschiedlich, dass wir eine einzelne Prüfung empfehlen.

A. Sabri Ergin von der ERGIN Finanzberatung AG:

sabri-ergin-ergin-finanzberatung_kleinReisekosten

Reisekosten nach § 7 BUKG sind zu gewähren:

  • zum Suchen und Besichtigen der neuen Wohnung. Abzugsfähig sind entweder zwei Reisen einer Person oder eine Reise von zwei Personen. Fahrtkosten können hierbei bis zur Höhe der billigsten Fahrkarte der allgemein niedrigsten Klasse eines regelmäßig verkehrenden Beförderungsmittels abgesetzt werden. Verpflegungs- und Übernachtungskosten werden wie bei Dienstreisen für höchstens zwei Reise- und zwei Aufenthaltstage erstattet;
  • zum Vorbereiten des Umzugs in der bisherigen Wohnung, wenn der Steuerpflichtige sich bereits seit längerer Zeit am neuen Wohnort aufhält.
    Zur Anerkennung der Aufwendungen.
  • für die Umzugsreise. Fahrt- und Verpflegungskosten werden wie bei Dienstreisen erstattet. Übernachtungskosten werden für den Tag des Ausladens des Umzugsgutes nur gewährt, wenn eine Übernachtung außerhalb der neuen Wohnung notwendig gewesen ist. Wie bei den Umzugskosten sind auch bei den Reisekosten die Regelungen in den LStR bezüglich des Betriebsausgabenabzugs sinngemäß anzuwenden. Für den Vorsteuerabzug aus den Reisekosten gelten die allgemeinen Grundsätze des § 15 abs. 1 Nr. 1 UStG.

Maklergebühren

Zu den als Betriebsausgaben/Werbungskosten abziehbaren Umzugskosten gehören auch Maklerkosten, die im Zusammenhang mit dem Anmieten einer angemessenen Wohnung am neuen Wohnort aufgewendet werden. Anders sind dagegen Maklerkosten zu beurteilen, die bei einem betrieblich veranlassten Umzug für den Erwerb eines selbst genutzten Hauses oder einer Eigentumswohnung anfallen. Diese Aufwendungen gehören ebenso wie Grundbuch- und Notariatskosten, Grunderwerbsteuer und andere Nebenkosten zu den Anschaffungskosten der Immobilie. Sie sind nicht als Betriebsausgaben zu berücksichtigen, auch wenn sie ohne den beruflich veranlassten Wechsel des Wohnorts nicht angefallen wären. Denn die Anschaffungskosten eines ausschließlich privat genutzten Vermögensgegenstandes fallen in den nicht steuerbaren Bereich und können sich demgemäß nicht auf die Einkünfteermittlung auswirken. Die gezahlte Maklercourtage ist auch nicht in der Höhe fiktiver Aufwendungen für die Vermittlung einer gleichwertigen Mietwohnung als Werbungskosten abziehbar. Die Maklergebühren für die Anmietung einer angemessenen Wohnung sind unternehmerisch bedingt. Da der Makler steuerpflichtige Umsätze tätigt, kann der Unternehmer unter den allgemeinen Voraussetzungen des § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG den Vorsteuerabzug vornehmen.

Beförderungsauslagen

Beförderungsauslagen nach § 6 BUKG sind die erforderlichen Ausgaben für die Beförderung des Umzugsguts von der bisherigen zur neuen Wohnung. Zur Definition des Umzugsgutes siehe § 6 Abs. 3 BUKG. Unter den allgemeinen Voraussetzungen des § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG ist der Unternehmer zum Vorsteuerabzug berechtigt.

Beruflich veranlasste Umzugskosten

Kosten, die einem Arbeitnehmer durch einen beruflich veranlassten Wohnungswechsel entstehen, sind Werbungskosten. Umzugskosten eines Arbeitnehmers sind dann als Werbungskosten abziehbar, wenn feststeht, dass der Umzug nahezu ausschließlich beruflich veranlasst war und private Gründe keine oder nur eine ganz untergeordnete Rolle gespielt haben. Eine berufliche Veranlassung ist insbesondere dann gegeben, wenn der Umzug aus Anlass der erstmaligen Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit erfolgt oder die Folge eines Arbeitsplatzwechsels ist und die Zeitspanne für die täglichen Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte erheblich vermindert wird. Unter dieser Voraussetzung kann ein Umzug auch ohne Arbeitsplatzwechsel beruflich veranlasst sein.

Verlegen Ehegatten, die bisher am selben Ort gearbeitet hatten, den Wohnsitz, weil sie – privat motiviert – am Heimatort eines der Ehegatten ein Eigenheim errichtet haben, so kann der Ehegatte, der infolge der Wegverlegung des Wohnsitzes am neuen Wohnort eine Arbeitsstelle annimmt, die Umzugskosten ebenso wenig als Werbungskosten geltend machen wie der andere – nach wie vor an seiner bisherigen Arbeitsstelle tätige – Ehegatte seine Aufwendungen aus Anlass einer doppelten Haushaltsführung.

Keine berücksichtigungsfähigen Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben

Die berufliche Veranlassung eines Umzugs endet regelmäßig mit dem Einzug in die erste Wohnung am neuen Arbeitsort. Die Aufwendungen für die Einlagerung von Möbeln für die Zeit vom Bezug dieser Wohnung bis zur Fertigstellung eines Wohnhauses am oder in der Nähe vom neuen Arbeitsort gehören daher nicht zu den steuerlich zu berücksichtigenden Umzugskosten. Bei einem beruflich veranlassten Umzug sind Aufwendungen für die Ausstattung der neuen Wohnung nicht als Werbungskosten/Betriebsausgaben abziehbar. Aufwendungen aufgrund der Veräußerung eines Eigenheims anlässlich eines beruflich bedingten Umzugs sind keine Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben.

Nachweis der sonstigen Umzugsauslagen

Die Pauschvergütungen werden für alle sonstigen, nicht in den §§ 6 bis 9 BUKG genannten Umzugsauslagen gewährt. Der Arbeitnehmer kann zwischen diesen Pauschbeträgen und dem Ansatz der tatsächlichen sonstigen Umzugskosten wählen. Einzelheiten zur Berücksichtigung sonstiger Umzugskosten siehe Richter u.a., Reise- und Bewirtungskosten.

Die sonstigen Umzugskosten wie z.B.

  • Anzeigen in Zeitungen,
  • An- und Abbau der Fernsehantenne,
  • Fernsprechanschluss,
  • Ummeldung des Pkw,
  • Umschreibung Personalausweis,
  • Zeitungsinserate,
  • Ab- und Anbringen der Beleuchtungskörper (nicht Neuanschaffung),
  • Abnehmen bzw. Ändern von Gardinen (nicht Neuanschaffung),
  • Trinkgelder an Umzugspersonal

können auch im Einzelnen nachgewiesen werden. Dies ist jedoch nur dann erforderlich, wenn sie die Pauschbeträge übersteigen. Auch bei einem beruflich veranlassten Umzug können Aufwendungen für die Beseitigung von Mietschäden in der bisherigen Wohnung nicht als umzugsbedingte Werbungskosten abgezogen werden, wenn diese Kosten unabhängig vom berufsbedingten Umzug vom Steuerpflichtigen ohnehin hätten getragen werden müssen und nicht durch die vorzeitige Auflösung des Mietvertrages entstanden sind. Der Nachweis der Umzugskosten i.S.d. § 10 BUKG ist notwendig bei einem Umzug anlässlich der Begründung, Beendigung oder des Wechsels einer doppelten Haushaltsführung, weil dafür die Pauschalierung nicht gilt. Der Vorsteuerabzug aus den jeweiligen sonstigen Umzugsauslagen ist nur bei Einzelnachweis in einer ordnungsgemäßen Rechnung unter den weiteren Voraussetzungen des § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG möglich. Bei Inanspruchnahme der Pauschalregelung ist kein Vorsteuerabzug möglich.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Experten bedanken, die uns bei diesem Artikel geholfen haben.

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